Gustav Mahler (1860–1911)
Symphonie Nr. 5 cis-moll (1901–1902)
* Wir stellen sicher, dass alle Konzertdaten, -orte und -zeiten bestätigt werden, bevor sie auf der Website veröffentlicht werden. Die Aufführungsdaten können sich jedoch ohne Vorankündigung ändern. Bitte informieren Sie sich daher im Voraus beim Konzertort.
Mahler: Sinfonie Nr. 5, Schwartz: Passacaglia
Utopia, unter der Leitung von Teodor Currentzis, präsentiert ein neues zweiteiliges Programm, das einen Dialog zwischen der Musik der Vergangenheit und der Gegenwart herstellt.
Im Mittelpunkt des Abends steht Gustav Mahlers Symphonie Nr. 5, ein zentrales Werk, das den Beginn der „mittleren Periode“ des Komponisten markiert. In den Sommern 1901 und 1902 geschrieben, spiegelt dieses zutiefst persönliche Werk Mahlers innere Zerrissenheit und den Trost wider, den er in seiner aufkeimenden Liebe zu Alma Schindler fand, die seine zweite Frau werden sollte.
Die Sinfonie ist in fünf Sätze gegliedert, die sich über drei verschiedene Abschnitte erstrecken, und verkörpert die von Theodor Adorno beschriebene „Variantentechnik“ des Komponisten, bei der musikalische Themen ständig neu erdacht und umgestaltet werden. Der emotionale Höhepunkt des Werks, das eine lange Reise vom Trauermarsch bis zum stürmischen Finale umfasst, ist das Adagietto, Mahlers wohl berühmteste Komposition. Einige frühe Verfechter des Komponisten betrachteten diesen langsamen Satz mit seiner stillen, von Streichern und Harfen erfüllten Intimität als seine innige Liebeserklärung an Alma.
Diesem ikonischen Werk geht die Weltpremiere von „Passacaglia — Music for Orchestra IX“ des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Jay Schwartz voraus. Eine Passacaglia, die ursprünglich „die Straße überqueren“ bedeutet, steht für eine musikalische Reise. Die Komposition tritt in einen dynamischen Dialog mit der Fünften Symphonie, indem sie sich auf Schubert bezieht, eine Schlüsselfigur in der musikalischen Linie der österreichisch-deutschen Romantik, die zu Mahler führte. Der „Wanderer“, eine vertraute Figur aus Schuberts Liederzyklus, taucht in dem Stück auf. Schwartz zitiert sieben Takte und schickt sie auf eine zwölffache Reise durch ein Netzwerk von hypnotischen Glissandi — kontinuierliche gleitende Töne, die ein Markenzeichen von Schwartz‘ Stil sind. Durch die Brille der altgriechischen Numerologie geht die irdische Reise ins Ätherische über und bietet einen Einblick in den grenzenlosen Geist.
Schwartz‘ neues Werk, das von Teodor Currentzis und Utopia gemeinsam in Auftrag gegeben wurde, ist eine musikalische Reflexion über die anhaltenden Themen der Migration und der Suche nach Identität.
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